Flexible Tiefkühl- und Kühlkapazitäten für einen spanischen Logistikdienstleister
Als ein spanisches Logistikunternehmen einen neuen Fünfjahresvertrag mit einer großen Quick-Service-Restaurant-(QSR)-Marke gewann, stand es vor einer strukturellen Lücke in seinen operativen Fähigkeiten.
Das Unternehmen war auf nicht gekühlte Lebensmitteldistribution spezialisiert und verfügte weder über Kühl- noch Tiefkühlinfrastruktur. Um den neuen Vertrag zu erfüllen, musste es temperaturkontrollierte Kapazitäten aufbauen, ohne in feste Infrastruktur bei vertraglicher Unsicherheit zu investieren.
Obwohl der Vertrag über fünf Jahre lief, hätte eine Investition in feste Kühlhäuser architektonische Planung, Genehmigungen und lange Installationszeiten erfordert und die Flexibilität bei schwankenden Volumen eingeschränkt.
Die Herausforderung
Der Einstieg in die Kühllogistik erforderte mehr als nur zusätzlichen Stauraum. Das Unternehmen musste:
- konforme Tiefkühl- und Kühlkapazitäten aufbauen
- EU-Lebensmittelsicherheitsvorschriften einhalten
- die Lösung in einem wirtschaftlich sinnvollen Zeitrahmen implementieren
- Flexibilität während der gesamten Vertragslaufzeit sicherstellen
Der Bau permanenter Kühlräume hätte hohe Anfangsinvestitionen, regulatorische Prozesse und lange Vorlaufzeiten bedeutet, bevor der Betrieb starten kann. Gleichzeitig wäre die Skalierbarkeit bei veränderten Nachfragevolumen eingeschränkt gewesen.
Das Unternehmen benötigte eine Lösung, die eine schnelle Inbetriebnahme ermöglicht und gleichzeitig finanzielle sowie operative Flexibilität gewährleistet.
Die Entscheidung
Nach der Bewertung verschiedener Optionen entschied sich der Logistikdienstleister für eine containerbasierte Lösung.
Im Vergleich zum Bau fester Kühlräume bot dieser Ansatz:
- schnellere Implementierung
- geringere Anfangsinvestitionen
- skalierbare Kapazitäten entsprechend dem Vertragsvolumen
- volle Einhaltung der EU-Standards für Lebensmitteldistribution
Die Erfahrung von TITAN im Bereich temperaturkontrollierter Lösungen sowie die Fähigkeit, Tiefkühl- und Kühlkapazitäten in einer integrierten Lösung bereitzustellen, waren entscheidende Faktoren.
Die finale Installation umfasste drei SuperStore-Einheiten für Tiefkühllagerung sowie eine ArcticStore Tropical Einheit für gekühlte Lagerung.
Die Installation und Inbetriebnahme wurden im November 2025 abgeschlossen.
Das Ergebnis
Mit der vorhandenen Kühl- und Tiefkühlkapazität konnte das Unternehmen erfolgreich in die temperaturgeführte Distribution einsteigen.
Die Lösung ermöglichte die zuverlässige Abwicklung des neuen QSR-Vertrags und eröffnete gleichzeitig den Zugang zu weiteren Kunden im Bereich der Kühllogistik.
Heute ist die Anlage weiterhin in Betrieb und stellt eine langfristige Lösung im Rahmen der fünfjährigen Vereinbarung dar – mit einer optimalen Balance zwischen Stabilität und Flexibilität.
Wachstum durch vertragsbasierte Skalierung
Diese Fallstudie zeigt, wie Logistikdienstleister in die Kühl- und Tiefkühldistribution expandieren können, ohne sofort in feste Kühlhausinfrastruktur zu investieren.
Für Unternehmen mit vertragsgetriebenem Wachstum bieten flexible temperaturkontrollierte Lösungen eine skalierbare und konforme Alternative, die operative Kontrolle und finanzielle Effizienz vereint.
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