SKALIERUNG TEMPERATURGESTEUERTER LOGISTIK UNTER KURZFRISTIGEN VERTRAGSBEDINGUNGEN

Erweiterung des Kühlhauses von CitiPost
Benötigte Container:
9
Standort:
Vereinigtes Königreich

Flexible Kühllagerung unterstützt das rasante Wachstum von CitiPost

Der Distributions- und Logistikdienstleister CitiPost schloss einen Zweijahresvertrag mit einem schnell wachsenden Quick-Commerce-Anbieter ab, wodurch sich der dringende Bedarf ergab, seine temperaturgeregelten Lagerkapazitäten zu erweitern.

Diese Chance bedeutete zwar ein erhebliches geschäftliches Wachstum, brachte jedoch auch eine wesentliche Einschränkung mit sich: Die Vertragslaufzeit war begrenzt, und die zukünftige Nachfrage blieb ungewiss. Gleichzeitig bot die bestehende Anlage des Unternehmens keinen Platz für zusätzliche Kühlhausinfrastruktur.

Die Herausforderung bestand darin, schnell zu skalieren, ohne sich auf dauerhafte Bauvorhaben oder langfristige Mietverträge festlegen zu müssen.

Die Herausforderung

Um den neuen Vertrag erfüllen zu können, musste der Distributions- und Logistikdienstleister unter beengten Platzverhältnissen rasch temperaturgeregelte Lagerkapazitäten aufbauen, um sowohl gekühlte als auch tiefgekühlte Getränke und Lebensmittel liefern zu können.

Die Situation wurde durch mehrere Faktoren geprägt:

  • Kein verfügbarer Platz in der bestehenden Anlage
  • Begrenzte Verfügbarkeit externer Kühlhausflächen
  • Lange Mietverpflichtungen, die über die Vertragslaufzeit hinausgingen
  • Unsicherheit hinsichtlich der erforderlichen Aufteilung zwischen Tiefkühl- und Kühlspeicher
  • Enge Zeitvorgaben für die Inbetriebnahme

Ohne eine flexible Lösung hätte das Unternehmen entweder mit Verzögerungen bei der Vertragserfüllung, langfristigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht mit der zweijährigen Vereinbarung vereinbar waren, oder – schlimmer noch – mit dem Verlust einer großen Geschäftsmöglichkeit rechnen müssen.

Die Lösung

Um diese Einschränkungen zu bewältigen, setzte der Kunde von TITAN eine modulare Arctic SuperStore-Lösung um, bei der der verfügbare Außenbereich seines Standorts genutzt wurde.

Die ursprüngliche Konfiguration umfasste einen „Arctic SuperStore“, der aus vier miteinander verbundenen 40-Fuß-Containermodulen für die Tiefkühllagerung (-22 °C) bestand, sowie einen weiteren „Arctic SuperStore“, der aus fünf miteinander verbundenen 40-Fuß-Containermodulen für die Kühllagerung (+4 °C) gebildet wurde. Dank des modularen Aufbaus konnte das Unternehmen die Kapazität an die sich ändernden betrieblichen Anforderungen anpassen.

Der containerbasierte Ansatz bot folgende Vorteile:

  • Schnelle Inbetriebnahme ohne Bau- oder Planungsaufwand
  • Ein Mietmodell, das auf die Vertragslaufzeit abgestimmt war
  • Flexibilität bei der Anpassung der Kapazität an den Bedarf
  • Die Möglichkeit zur Skalierung ohne langfristige Infrastrukturverpflichtungen

Darüber hinaus wurde die Lösung durch die Fernüberwachung von SmartArctic unterstützt, die einen Echtzeit-Einblick in die Temperaturbedingungen und den Betriebsstatus ermöglichte. So konnte unser Kunde während der gesamten Vertragslaufzeit die Kontrolle über die Lagerumgebungen behalten und sich gleichzeitig an veränderte Anforderungen anpassen.

Das Ergebnis

Dank der „Arctic SuperStore“-Lösung konnte unser Kunde die Anforderungen des Zweijahresvertrags erfüllen und seine temperaturgeführten Kapazitäten voll ausschöpfen.

Die flexible Konfiguration ermöglichte es dem Unternehmen, sich während der gesamten Vertragslaufzeit an die sich ändernde Nachfrage anzupassen und dabei die betriebliche Effizienz und Kontrolle aufrechtzuerhalten.

Nach der erfolgreichen Erfüllung des ursprünglichen Vertrags ist der Kunde nun dabei, den Vertrag nicht nur zu verlängern, sondern auch seine Kühlhauskapazitäten weiter auszubauen. Im Rahmen dieser nächsten Phase wird die bestehende Arctic SuperStore-Konfiguration beibehalten und um zusätzliche Kapazitäten erweitert, um das weitere Wachstum zu unterstützen.

Flexible Infrastruktur für vertragsorientierte Logistik

Kurzfristige Verträge und sich wandelnde Nachfragemuster prägen zunehmend den Logistikbetrieb.

Dieser Fall zeigt, wie eine modulare Kühlhausinfrastruktur eine schnelle Skalierung ohne langfristige Bindung ermöglichen kann – so können Logistikdienstleister auf geschäftliche Chancen reagieren und gleichzeitig Risiken steuern sowie Flexibilität bewahren.

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